Drei Gründe warum wir religiöse Vielfalt akzeptieren sollten

Wie wir in vorausgehenden Artikeln bereits erwähnt haben, gibt es über 4.300 verschiedene Religionen auf der Welt, was nur zeigt wie vielfältig die Menschheit ist. Wir können es uns also nicht leisten unsere Vielfalt nicht zu feiern und sollten lernen wie wir trotzdem miteinander leben können.

Wenn wir bedenken, dass die Welt heutzutage nur ein großes, globales Dorf ist, haben wir keine andere Wahl als religiöse Vielfalt zu akzeptieren und harmonisch miteinander zu leben.

In diesem Artikel schauen wir uns drei Gründe an, warum wir religiöse Vielfalt akzeptieren sollten.

1 Religiöse Vielfalt zu akzeptieren bedeutet Entscheidungsfreiheit zu akzeptieren

Wir leben in einer Welt, in der wir stets die Freiheit benötigen uns zu entscheiden, ohne dass wir uns belastet fühlen. Eine der größten Entscheidungen unseres Lebens ist, welche Religion wir praktizieren, da es so viele Quellen von Druck gibt, sei es von der Familie, von Freunden oder von der Gesellschaft. Wenn die Gesellschaft die Religionsfreiheit akzeptiert, führt dies automatisch zur Akzeptanz allerlei anderer Arten von Entscheidungsfreiheit.

2 Religiöse Vielfalt zu akzeptieren führt zu einem friedlichen Zusammenleben

Verschiedene Religionen mögen zwar unterschiedliche Dinge vermitteln, doch eine genaue Untersuchung des Kerns dieser Religionen führt zur Erkenntnis, dass wir am Ende alle das gleiche wollen, und zwar Respekt vor einem Gott als höhere Macht und Respekt für die Menschheit, die von Gott erschaffen wurde und dazu auserwählt wurde sich um die Erde zu kümmern. Wenn sich alle Religionen daran halten, kann es ein friedliches Zusammenleben geben.

3 Religiöse Vielfalt zu akzeptieren ermutigt eine offene Einstellung

In Wirklichkeit glauben wir alle, dass wir von einem allmächtigen Gott erschaffen wurden, egal unter welchem Namen er in unterschiedlichen Religionen bezeichnet wird. Wenn wir das glauben, erkennen wir auch, dass alle Religionen im Kern gleich sind. Religiöse Vielfalt zu akzeptieren wird uns also dazu ermutigen, offener zu sein und zu besseren sozialen Interaktionen und Beziehungen führen.

Hiermit haben Sie also nun erfahren warum wir an die religiöse Vielfalt glauben. Wir ermutigen Sie dazu an dieser Unterhaltung teilzunehmen, indem Sie Ihre Gedanken und Meinungen mit uns teilen. Lassen Sie uns eine Welt erschaffen, in der wir uns nicht von unseren religiösen Unterschieden auseinander treiben lassen.

Die Vorteile von Religion

Abgesehen von Atheisten stimmen alle Anhänger einer Religion darin überein, dass es eine Vielzahl von Vorteilen gibt eine Religion zu praktizieren. Das kommt daher, dass Religion einen nicht nur Teil einer Gemeinschaft werden lässt, sondern auch positive Werte vermittelt, die einen dazu anregen können ein produktiveres Leben in Harmonie mit seinen Mitmenschen anzustreben.

In diesem Artikel sehen wir uns vier Vorteile von Religion an.

1 Religion ermutigt Disziplin

Religion betont die Belohnung von gutem Verhalten und die Bestrafung von schlechtem Verhalten, was dazu führt Disziplin zu ermutigen. Anhänger der verschiedenen Religionen werden also ganz von selbst gesunde Gewohnheiten sowie ein positives Verhalten anstreben.

2 Religion ermutigt soziale Ordnung

Durch Religion wird der Respekt für eine Führung vermittelt. Anhänger einer Religion werden ermutigt, auf unterschiedlichen Ebenen einen Anführer zu akzeptieren. Auf der Familienebene ist dies der Respekt gegenüber den Eltern, auf der Ebene der Gemeinschaft ist dies der Respekt gegenüber religiösen Führern und auf der nationalen Ebene ist es der Respekt gegenüber der Regierung. Die meisten Religionen glauben, dass Führer von Gott ausgewählt wurden.

3 Religion ermutigt Zielstrebigkeit

In den meisten Fällen wird jemand, der kein Anhänger einer Religion sich früher oder später fragen, was für einen Sinn sein Leben überhaupt hat. Die meisten religiösen Lehren inspirieren Zielstrebigkeit, da sie betonen, dass das Werk Gottes jedem Einzelnen die Aufgabe gegeben hat, Sein Reich zu vergrößern.

4 Religion ermutigt Einheit

In ihrem Kern ermutigen die meisten Religionen Liebe gegenüber jedermann, ob Freund oder Feind. Dies bedeutet also, dass Religion die Vielfalt bereits hervorgesehen hat und ein Gegenmittel gegen Konflikt bietet – und zwar bedingungslose Nächstenliebe, auch wenn das Gegenüber nicht mit dem Glauben übereinstimmt.

Insgesamt führt Religion also zu mehr positiven Dingen als negativen und sollte daher von der Gesellschaft vollständig akzeptiert werden.

Die drei größten Religionen der Welt

Wussten Sie, dass aus den über 4.300 Religionen, die heutzutage auf der Welt praktiziert werden, nur drei von über 70 Prozent der Bevölkerung praktiziert werden?

In diesem Artikel wollen wir kurz die drei größten Religionen der Welt vorstellen und uns anschauen warum sie über die Jahre hinweg so beliebt geworden sind.

1 Christentum mit über 2,5 Milliarden Anhängern

Das Christentum ist die am meisten praktizierte Religion der Welt und ist buchstäblich auf jedem Teil des Globus vertreten. Diese Religion basiert auf den Lehren von Jesus Christus, der Sohn Gottes der auf die Erde gekommen ist um zu sterben und die Sünden der Menschheit auf sich zu nehmen. Nur durch ihn kann die Menschheit in Gottes Reich aufgenommen werden. Im sogenannten Missionsbefehl gab Jesus Christus den Christen den Auftrag in die Welt hinauszugehen und jeden Menschen zum Anhänger zu machen. Die Erfüllung dieser Aufgabe hat dazu geführt, dass sich das Christentum auf der ganzen Welt verbreitet hat.

2 Islam mit über 1,8 Milliarden Anhängern

Der Islam ist die zweitgrößte Religion der Welt. Es ist eine häufige Falschansicht, dass der Islam fast nur in arabischen Ländern im mittleren Osten und Nordafrika praktiziert wird. Der Islam ist, ähnlich wie das Christentum, in fast allen Teilen der Welt verbreitet. Wie das Christentum ermutigt auch der Islam seine Anhänger dazu jeden Nicht-Gläubigen zum Islam zu konvertieren. Die islamische Doktrin basiert auf den Glauben an den einen wahren Gott und Mohammed als seinen einen wahren Propheten.

3 Atheismus mit über 1,2 Milliarden Anhängern

Obwohl Atheismus nicht wirklich eine Religion ist, kann er als eine solche bezeichnet werden, da es eine Bewegung aus Menschen ist, die glaubt, dass kein Gott existiert – also eine Anti-Religion. Wenn wir die Anzahl an Personen zusammennehmen die Anhänger des Atheismus sind, kommen wir auf die drittgrößte Zahl. Diese Bewegung startete in der westlichen Welt, verbreitet sich aber immer mehr auf allen Erdteilen.

Mit der Ausnahme von Atheismus sprechen alle Religionen von der Existenz eines oder mehrerer übermenschlicher Wesen, welche allmächtig sind und respektiert werden müssen. Das zeigt bereits, dass trotz der Unterschiede alle Religionen das gleiche Ziel verfolgen.